Layton’s Mystery Journey (Mobil) – Vorläufige Review

Layton's Mystery Journey Katrielle und die Verschwörung der Millionäre Titel

Dies ist eine vorläufige Review und spiegelt nur das bisherige Ergebnis des Tests wider. Jegliche Kritikpunkte können sich im weiteren Verlauf des Tests noch ändern.

Völlig unverhofft tauchte vor wenigen Tagen in den beiden bekannten AppStores ein Titel mit dem sehr langen Namen Layton’s Mystery Journey: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre auf. Layton? Da war doch was! Zumindest Nintendo DS Spieler werden bereits über diesen Namen gestolpert sein, die Rede ist hier von der Spielserie Professor Layton. Bei Professor Layton dreht sich alles um Rätsel und Knobeleien, gepaart mit einer tollen Story und wunderschönen Zeichnungen. Ob der erste Fall von Layton’s Tochter, Katrielle, eine gute Figur macht, lest ihr in der Review.

Wunderschön anzusehen

Das trifft nicht nur auf Layton’s Tochter, Katrielle, zu, welche ihr bei ihrem ersten Fall, oder wohl eher Fällen,  begleiten und unterstützen werdet. Das Spiel trumpft nämlich mit wunderschön anzusehenden Zeichnungen, sowohl von Umgebung als auch Charakteren auf, wobei die aufwendig inszenierten Zwischensequenzen fast schon aus einer Zeichentrick Serie stammen könnten. Bei dem Test auf einem iPad litten die Grafiken unter der größeren Darstellung und wurden etwas unscharf und pixelig. Da das Spiel jedoch primär für kleinere Displays konzipiert wurde (Smartphone und vor allem Nintendo 3DS) lässt sich das hier verzeihen.

Leider etwas stumm

Die wunderschöne Grafik wird leider von der fehlenden Sprachausgabe getrübt. Zwar sind die animierten Zwischensequenzen komplett in deutsch vertont, das restliche Spiel muss jedoch fast ausschließlich mit stummen Akteuren auskommen. Verschärft wird das ganze noch mit sehr langen Textpassagen, die den Spielspaß an den tiefsten Punkt drücken. Daran können auch die teils amüsanten Phrasen nichts ändern. So kommt es häufig vor, dass man sich 5 Minuten oder gar länger durch Texte drücken muss, ehe es zur Abwechslung mal wieder ein Rätsel gibt. Das habe ich bei den Vorgängern besser in Erinnerung.

Wo bleibt die Spannung?

Wäre das nicht alles schon schlimm genug, kommt bei dem Spiel einfach keine Spannung auf, zumindest bisher nicht. Statt, wie in den vorherigen Teilen mit Professor Layton, einen großen Fall zu haben, scheint es Katrielle mit mehreren kleinen Fällen zu tun zu bekommen. Hier stellt sich mir die Frage, wozu dann der Untertitel „Katrielle und die Verschwörung der Millionäre“? Ob in der Story tatsächlich noch etwas nennenswertes passiert, wird sich im weiteren Testverlauf herausstellen.

Ein Klick hier, ein Klick da

Wenn gerade mal kein Gesprächstext über den Bildschirm flackert, seid ihr entweder auf der Suche nach Hinweisen, die zur Lösung eines Falles beitragen sollen, oder aber ihr versucht euch an einem der bisher sehr raren Rätsel. So oder so macht die Steuerung auf dem iPad bisher eine gute Figur. Zwar fehlt bei der ein oder anderen Stelle mal ein wenig Präzision, doch als störend habe ich das nicht empfunden.

Positiv
  • Schöne handgezeichnete Grafik
  • Animierte Zwischensequenzen
  • Gute Steuerung
Negativ
  • Sehr viel Text zu lesen
  • Der Abstand zwischen den Rätseln ist zu groß
6.6
Fair
Grafik - 9
Sound - 7
Gameplay - 5
Steuerung - 9
Umfang - 3

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